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Enterprise Architecture und Systems Engineering
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Modellbasierte Systementwicklung (MBSE) mit SysML für Verteidigungssysteme

Modellbasierte Systementwicklung (MBSE) mit SysML für Verteidigungssysteme

Ein praxisnaher Kurs für Teams, die an komplexen Plattformen und Systemen von Systemen arbeiten, insbesondere dort, wo Anforderungen, Verhalten, Struktur, Analyse und Verifikation über den gesamten Lebenszyklus nachvollziehbar bleiben müssen. Die Agenda führt SysML als standardbasierte MBSE Sprache ein, mit der Anforderungen, Struktur, Verhalten und Parametrik in einem verbundenen Modell dargestellt werden können, um technische Abstimmung und Lifecycle Kontinuität zu unterstützen.

Was werden Sie lernen?

Sie lernen, wie SysML genutzt wird, um Anforderungen, Struktur, Verhalten, Schnittstellen und Verifikationsinformationen in einem konsistenten Modell zu verbinden. Sie arbeiten sich in einer praktischen Reihenfolge durch die zentralen Diagrammfamilien, sodass die Nachverfolgbarkeit von Stakeholder Bedürfnissen bis zu Design und Validierung sichtbar bleibt. Außerdem erhalten Sie eine belastbare Grundlage, um MBSE in Verteidigungskontexten mit hoher Komplexität, vielen Schnittstellen und starkem Lifecycle Bezug anzuwenden.

  • Die Rolle von SysML in der modellbasierten Systementwicklung für Verteidigungssysteme erklären
  • Zentrale SysML Sichten für Anforderungen, Struktur, Verhalten und Verifikation erstellen und lesen
  • Nachverfolgbarkeit über den Lebenszyklus von Bedürfnissen bis zu Design und Validierung aufbauen
  • Praxistaugliche Modellierungsmuster für komplexe Plattformen und Systeme von Systemen anwenden

Voraussetzungen:

  • Grundkenntnisse in Systems Engineering Methoden
  • UML oder SysML Kenntnisse sind hilfreich, aber nicht erforderlich
  • Interesse an Architektur, Integration, Nachverfolgbarkeit und Lifecycle Abstimmung

Kursübersicht*:

*Wir passen den Kursaufbau und die Inhalte an Ihre spezifischen Anforderungen und relevanten Anwendungsfälle an.

Modul 1: MBSE Grundlagen und die Rolle von SysML

  • Warum modellbasierte Systementwicklung für komplexe Verteidigungssysteme nützlich ist
  • SysML als gemeinsame Sprache für Anforderungen, Struktur, Verhalten und Analyse
  • Zusammenhang zwischen Modellinhalt, Engineering Entscheidungen und Lifecycle Kontinuität
  • Modelle zur besseren Kommunikation zwischen Technik und Programmverantwortung nutzen

Modul 2: Anforderungsmodellierung und Nachverfolgbarkeit

  • Stakeholder Bedürfnisse, Systemanforderungen und abgeleitete Anforderungen erfassen
  • Anforderungshierarchien und Beziehungen übersichtlich strukturieren
  • Anforderungen mit Designelementen, Verhalten und Verifikationsabsicht verknüpfen
  • Übermodellierung vermeiden und dennoch brauchbare Nachverfolgbarkeit sichern

Modul 3: Strukturelle Modellierung von Systemen und Systemen von Systemen

  • Blocks, Part Properties, Value Properties und Kompositionsbeziehungen
  • Interne Struktur, Schnittstellen und Zuordnung von Verantwortlichkeiten
  • Subsysteme, externe Akteure und Systemgrenzen darstellen
  • Struktursichten anhand praxisnaher Beispiele lesen und aufbauen

Modul 4: Parametrik und Analysebezüge

  • Value Properties und Constraints zur technischen Argumentation nutzen
  • Analysebeziehungen mit strukturellen Modellelementen verbinden
  • Leistung, Kapazität und technische Zusammenhänge verständlich erfassen
  • Analyseabsicht mit dem übrigen Systemmodell in Einklang halten

Modul 5: Verhaltensmodellierung für operative und systembezogene Logik

  • Zentrale Verhaltensweisen mit Activities, Actions und Control Flows erfassen
  • Operatives Verhalten von Systemverhalten unterscheiden
  • Ereignisgesteuerte und funktionale Interaktionen ohne unnötige Komplexität modellieren
  • Für die jeweilige Engineering Frage die passende Verhaltenssicht wählen

Modul 6: Zustände, Ereignisse und Interaktionssichten

  • Modi, Zustände, Übergänge und Trigger darstellen
  • Sequenzartige Sichten für Interaktionen zwischen Elemente nutzen
  • Zeitliche und ereignisbezogene Abhängigkeiten praxisnah modellieren
  • Verhaltenssichten mit Anforderungen und Schnittstellen verknüpfen

Modul 7: Allokationen und Beziehungen zwischen Sichten

  • Funktionen mit Struktur, Verhalten mit Komponenten und Anforderungen mit Design verbinden
  • Mit Allokationen Verantwortlichkeiten zwischen Modellebenen klären
  • Abhängigkeiten über System, Subsystem und externe Teilnehmer hinweg nachvollziehen
  • Konsistenz über mehrere Diagrammtypen hinweg prüfen

Modul 8: Verifikations und Validierungsmodellierung

  • Testabsicht und Verifikationsbeziehungen im Modell darstellen
  • Verifikationsfälle mit Anforderungen und Designelementen verknüpfen
  • Nachweispfade von der Anforderung zur Verifikationsaktivität organisieren
  • Lifecycle Reviews mit modellbasierter Nachverfolgbarkeit unterstützen

Modul 9: Modellierung komplexer Plattformen und Systeme von Systemen

  • Scope und Abstraktionsebenen für große Verteidigungsprogramme festlegen
  • Systemkontext, beteiligte Systeme und Integrationsbelange sauber trennen
  • Schnittstellenintensive Umgebungen mit klaren Grenzen modellieren
  • Einen überschaubaren Sichtensatz für hochkomplexe Fragestellungen auswählen

Modul 10: Pragmaticher MBSE Workflow und Modellorganisation

  • Von Stakeholder Anliegen zu Modellinhalt in einer strukturierten Reihenfolge vorgehen
  • Pakete, Benennungskonventionen und wiederverwendbare Modellierungsmuster organisieren
  • Modelle für Engineers, Reviewer und Entscheidungsträger lesbar halten
  • Dokumentation und Modellinhalt aufeinander abstimmen

Modul 11: Modellqualität, Governance und Teampraktiken

  • Typische Modellierungsfehler erkennen und vermeiden
  • Praktische Prüfkriterien für Klarheit, Konsistenz und Nachverfolgbarkeit
  • Rigorosität und Geschwindigkeit in kollaborativer Modellarbeit ausbalancieren
  • Die Weiterentwicklung gemeinsamer Modelle im Team unterstützen

Modul 12: SysML in realen Projektumgebungen anwenden

  • Entscheiden, wo SysML im Lifecycle den größten Mehrwert liefert
  • Modellarbeit mit Requirements Management, Analyse und Verifikationsaktivitäten verbinden
  • Modellpakete für die Kommunikation zwischen Engineering Disziplinen aufbereiten
  • Eine praktische Checkliste für künftige MBSE Arbeit in Verteidigungsprogrammen aufbauen

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