*Wir passen den Kursaufbau und die Inhalte an Ihre spezifischen Anforderungen und relevanten Anwendungsfälle an.
Modul 1: NAF 4.0 Grundlagen und Zweck von Architekturen
- Warum Architekturmodelle in komplexen Systemen und Fähigkeitskontexten genutzt werden
- Grundkonzepte von NAF 4.0 Stakeholder, Concerns, Viewpoints und Views
- Zusammenhang zwischen Architekturbeschreibungen, Entscheidungen und Lifecycle Unterstützung
- Einordnung von NAF 4.0 als standardisiertes Framework für Architekturartefakte
Modul 2: Die NAF Struktur und Modellierungslogik verstehen
- Subjects of Concern und Aspects of Concern in der NAF Struktur
- Wie das Framework die Auswahl passender Sichten unterstützt, statt immer denselben Satz vorzugeben
- Den Zweck einer Sicht verstehen, bevor ihre Notation betrachtet wird
- Architekturinhalt von Notation und Werkzeugumsetzung unterscheiden
Modul 3: Stakeholder, Concerns und Architekturkommunikation
- Architekturinhalt an Stakeholder Fragen ausrichten
- Views auswählen, die Erklärung, Abstimmung und Analyse unterstützen
- Unterschied zwischen Modellzweck und Modelldetail verstehen
- Sicherheit im Lesen sichtbasierter Architekturbeschreibungen aufbauen
Modul 4: Notation anhand typischer Beispiele
- Eine Sicht über Zweck und Informationsgehalt erschließen
- Typische Beziehungen und Elemente anhand von Beispielen interpretieren
- Capability, Operational, Service, System und Technical Concerns unterscheiden
- Beispiele nutzen, um auch ohne tiefe UML oder SysML Erfahrung sicher zu lesen
Modul 5: Capability und Operational Viewpoints
- Fähigkeitsbedarfe und operativen Kontext modellieren
- Aktivitäten, Ausführende und Informationsaustausch darstellen
- Operative Bedürfnisse mit der breiteren Architekturstruktur verbinden
- Häufige Muster für klare operative Beschreibungen
Modul 6: Service und System Viewpoints
- Services, Systeme, Ressourcen und Schnittstellen modellieren
- Verstehen, wie Service und System Views operative Anliegen ergänzen
- Abhängigkeiten und Schnittstellen nachvollziehbar strukturieren
- Doppelungen und Mehrdeutigkeiten zwischen verwandten Sichten vermeiden
Modul 7: Technical und standardsbezogene Viewpoints
- Standards, Randbedingungen und technische Leitplanken darstellen
- Technische Belange mit Interoperabilität und Designentscheidungen verknüpfen
- Verstehen, wie technische Sichten kohärente Architekturentscheidungen unterstützen
- Technische Sichten lesen, ohne sie mit Implementierungsdetails zu überladen
Modul 8: Konsistenz und Nachverfolgbarkeit über mehrere Sichten
- Konsistenz zwischen Capability, Operational, Service, System und Technical Views prüfen
- Stakeholder Anliegen bis in Modellinhalte nachvollziehen
- Lücken, Überlappungen und widersprüchliche Beschreibungen erkennen
- Praktische Prüfkriterien für verständliche und entscheidungsfähige Architekturen
Modul 9: Passende Sichten für eine konkrete Architekturfrage wählen
- Von der Frage ausgehen und nicht vom gesamten Framework
- Einen überschaubaren Sichtensatz für Analyse und Kommunikation auswählen
- Vollständigkeit, Lesbarkeit und Modellierungsaufwand ausbalancieren
- Scope und Abstraktionsebene vor der Modellierung definieren
Modul 10: Ein konsistentes Architekturpaket aufbauen
- Von Concern über Viewpoint zu Modellinhalt in strukturierter Reihenfolge vorgehen
- Views so organisieren, dass unterschiedliche Zielgruppen dieselbe Architekturbeschreibung nutzen können
- Konsistenz über Modellpakete und Änderungen hinweg sichern
- Architekturinhalte für Wiederverwendung und Wartbarkeit strukturieren
Modul 11: Modellqualität, Review und Governance Praktiken
- Typische Modellierungsfehler erkennen und vermeiden
- Praktische Kriterien für Qualität, Klarheit und Nachverfolgbarkeit
- Review Muster für Architekturbeschreibungen mit mehreren Stakeholdern
- Mit teilweiser Unreife umgehen und Modelle dennoch nutzbar und konsistent halten
Modul 12: Konsolidierung und praktischer Modellierungsworkflow
- NAF 4.0 Konzepte in einen durchgängigen Architekturworkflow überführen
- Die Logik der Viewpoints für Kommunikation zwischen Engineering und Management nutzen
- Eine praktische Checkliste für künftige NAF basierte Arbeiten aufbauen
- Einen persönlichen Fahrplan für die weitere Modellierungspraxis entwickeln