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Enterprise Architecture und Systems Engineering
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Architekturmodellierung mit DoDAF 2.02 Grundlagen

Architekturmodellierung mit DoDAF 2.02 Grundlagen

Ein praxisnaher Kurs für Teilnehmende mit vorhandenen Systems Engineering Kenntnissen, die einen strukturierten Einstieg in das Department of Defense Architecture Framework benötigen. Die Agenda erklärt Zweck, Aufbau und Anwendung von DoDAF 2.02, einschließlich der Sichtfamilien und der Rolle des DoDAF Meta Models, und nutzt Beispiele, sodass UML oder SysML Kenntnisse hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich sind. Gleichzeitig wird Architekturarbeit mit Stakeholder Anliegen, Nachverfolgbarkeit und Modellqualität verbunden, sodass ein belastbarer Einstieg in die praktische Nutzung entsteht.

Was werden Sie lernen?

Sie verstehen die Grundlogik von DoDAF 2.02, insbesondere wie Viewpoints und Views genutzt werden, um Stakeholder Anliegen zu adressieren und Architekturbeschreibungen zu strukturieren. Sie lernen, häufige Sichtfamilien zu lesen und aufzubauen und dabei mit dem DM2 eine gemeinsame Datenbasis für Konsistenz zu nutzen. Außerdem gewinnen Sie eine praktische Grundlage, um DoDAF in Systems Engineering, Fähigkeitsanalyse, Planung und Architekturentwicklung einzusetzen.

  • Die Rolle und Struktur von DoDAF 2.02 in der Architekturmodellierung erklären
  • Zentrale Sichten mit klarem Modellierungszweck lesen und aufbauen
  • Verstehen, wie Stakeholder Anliegen auf Views und Architekturinhalt abgebildet werden
  • Konsistenz und Nachverfolgbarkeit über mehrere Sichten hinweg anwenden

Voraussetzungen:

  • Grundkenntnisse in Systems Engineering Methoden
  • UML oder SysML Kenntnisse sind hilfreich, aber nicht erforderlich
  • Interesse an architekturbasierter Analyse, Kommunikation und Gestaltung

Kursübersicht*:

*Wir passen den Kursaufbau und die Inhalte an Ihre spezifischen Anforderungen und relevanten Anwendungsfälle an.

Modul 1: DoDAF 2.02 Grundlagen und Zweck von Architekturen

  • Warum Architekturmodelle in komplexen Systemen und Fähigkeitskontexten genutzt werden
  • Grundkonzepte von DoDAF Stakeholder, Concerns, Viewpoints und Views
  • Zusammenhang zwischen Architekturbeschreibungen, Entscheidungen und Lifecycle Unterstützung
  • Einordnung von DoDAF in die Verteidigungsarchitekturpraxis

Modul 2: DoDAF Struktur und DM2 verstehen

  • Zweck des DoDAF Meta Models als gemeinsame Architektur Datenbasis
  • Wie DoDAF Architekturinhalt über Sichtfamilien organisiert
  • Architekturinhalt von Notation und Werkzeugumsetzung unterscheiden
  • Den Zweck einer Sicht verstehen, bevor ihre Notation betrachtet wird

Modul 3: Stakeholder, Concerns und Architekturkommunikation

  • Architekturinhalt an Stakeholder Fragen ausrichten
  • Views auswählen, die Erklärung, Abstimmung und Analyse unterstützen
  • Unterschied zwischen Modellzweck und Modelldetail verstehen
  • Sicherheit im Lesen sichtbasierter Architekturbeschreibungen aufbauen

Modul 4: Notation anhand typischer Beispiele

  • Eine Sicht über Zweck und Informationsgehalt erschließen
  • Typische Beziehungen und Elemente anhand von Beispielen interpretieren
  • Capability, Operational, Service, System und Standards bezogene Fragestellungen unterscheiden
  • Beispiele nutzen, um auch ohne tiefe UML oder SysML Erfahrung sicher zu lesen

Modul 5: All, Capability und Project Viewpoints

  • AV Produkte für Zweck, Scope und Terminologie nutzen
  • Fähigkeitshierarchien, Abhängigkeiten und Entwicklung modellieren
  • Projektelemente mit Architekturplanung und Umsetzung verbinden
  • Verstehen, wie diese Sichten Governance und Planung unterstützen

Modul 6: Operational sowie Data and Information Viewpoints

  • Operative Aktivitäten, Ausführende und Informationsaustausch modellieren
  • Operative Fragestellungen mit Architekturentscheidungen verbinden
  • Daten und Informationskonzepte mit klarer Semantik darstellen
  • Abhängigkeiten zwischen Operationen, Informationen und Fähigkeiten lesen

Modul 7: Systems und Services Viewpoints

  • Systeme, Schnittstellen und Ressourcenbeziehungen modellieren
  • Verstehen, wie Services und Systeme operative Bedürfnisse unterstützen
  • Schnittstellen und Abhängigkeiten nachvollziehbar strukturieren
  • Überlappungen und Mehrdeutigkeiten zwischen Systems und Services Views vermeiden

Modul 8: Standards Viewpoints und Konsistenz über mehrere Sichten

  • Standards, Randbedingungen und technische Leitplanken darstellen
  • Standardsbezogene Anliegen mit Interoperabilität und Designentscheidungen verknüpfen
  • Konsistenz zwischen Capability, Operational, System, Service und Standards Views prüfen
  • Lücken, Überlappungen und widersprüchliche Beschreibungen erkennen

Modul 9: Passende Sichten für eine konkrete Architekturfrage wählen

  • Von der Frage ausgehen und nicht vom gesamten Framework
  • Einen überschaubaren Sichtensatz für Analyse und Kommunikation auswählen
  • Vollständigkeit, Lesbarkeit und Modellierungsaufwand ausbalancieren
  • Scope und Abstraktionsebene vor der Modellierung definieren

Modul 10: Ein konsistentes Architekturpaket aufbauen

  • Von Concern über Viewpoint zu Modellinhalt in strukturierter Reihenfolge vorgehen
  • Views so organisieren, dass unterschiedliche Zielgruppen dieselbe Architekturbeschreibung nutzen können
  • Konsistenz über Modellpakete und Änderungen hinweg sichern
  • Architekturinhalte für Wiederverwendung und Wartbarkeit strukturieren

Modul 11: Architekturqualität, Review und Governance

  • Typische Modellierungsfehler erkennen und vermeiden
  • Praktische Kriterien für Qualität, Klarheit und Nachverfolgbarkeit
  • Review Muster für Architekturbeschreibungen mit mehreren Stakeholdern
  • Mit teilweiser Unreife umgehen und Modelle dennoch nutzbar und konsistent halten

Modul 12: DoDAF in Systems Engineering und Entscheidungsunterstützung

  • Architekturarbeit mit Systems Engineering und Planungsaktivitäten verbinden
  • Die Logik der Viewpoints für Kommunikation zwischen Engineering und Management nutzen
  • Eine praktische Checkliste für künftige DoDAF basierte Arbeiten aufbauen
  • Einen persönlichen Fahrplan für die weitere Modellierungspraxis entwickeln

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